Fahrenschon: Politik des immer billigeren Kredits verunsichert Sparer und destabilisiert die Finanzmärkte

05.06.2014 – Pressemitteilung Nr. 45

Auf einem „gefährlichen Weg“ sieht der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer heutigen Entscheidung, ihre Niedrigzinspolitik noch zu vertiefen. „Die Zentralbank erzeugt zunehmend gefährliche Nebenwirkungen. Statt der erhofften Impulse für die Wirtschaft in den Krisenländern werden durch die erneute Zinssenkung die Sparer in ganz Europa weiter verunsichert und Vermögenswerte zerstört“, so Fahrenschon heute in Berlin.

Mit ihren Maßnahmen mache die EZB die Finanzmärkte auch nicht stabiler. „Im Gegenteil, das überreichliche Geld quillt schon jetzt aus allen Ritzen und sucht sich immer riskantere Anlagemöglichkeiten. Gleichzeitig belasten die dauerhaft niedrigen Zinsen zunehmend das Geschäft der realwirtschaftlich orientierten und stabilen Kreditinstitute. Die daraus entstehenden Gefahren muss die Zentralbank stärker berücksichtigen.“

Die Europäische Zentralbank bleibe aufgefordert, alles zu unternehmen, um sich wieder Handlungsspielräume zu erarbeiten. „Wir brauchen in Europa dringend deutliche Signale für eine wohlüberlegte und behutsam verwirklichte Kurskorrektur“, so Fahrenschon.

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