Positionen

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband bezieht Position. In politischen und gesellschaftlichen Diskussionen setzen wir uns ein für die Interessen der Sparerinnen und Sparer in Deutschland und im Besonderen der Kundinnen und Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe. Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, Europas und der Welt liegt uns am Herzen. Regelmäßig kommentieren führende Ökonomen aus der Sparkassen-Finanzgruppe daher die aktuelle Konjunktur, Finanz- und Wirtschaftspolitik. Informieren Sie sich über unsere Einschätzungen, Positionen und Stellungnahmen.

Fokuspapiere

Europäischer Zahlungsverkehr: Innovation braucht Investitionen und Freiraum

Die EU-Kommission will europäische Souveränität im Zahlungsverkehr. Ein hohes Datenschutzniveau, einheitliche europäische Standards und globale Wettbewerbsfähigkeit lassen sich aber nur mit einer gemeinsamen europäischen Lösung erreichen.

Verbraucherfreundliche Ladeinfrastruktur für E-Mobilität braucht einfache Zahlungsverfahren

Nur die Akzeptanz kartenbasierten Bezahlens für Debit- und Kreditkarten an allen Ladesäulen schafft die Voraussetzung für eine breite Durchsetzung der E-Mobilität in Deutschland. Die Ladestellen-Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann jetzt die Weichen dafür stellen.

Soziale Taxonomie muss praxistauglich, nachvollziehbar und mittelstandsfreundlich ausgestaltet werden

Soziale Nachhaltigkeit und deren Messung steht mehr und mehr im Fokus der EU-Politik. Bei der entsprechenden EU-Taxonomie sollte ein breiter Ansatz gewählt werden, der auch durch soziale Nachhaltigkeit intendierte Geschäftsmodelle berücksichtigt.

Finanzaufsicht mit Augenmaß stärken

Der Wirecard-Skandal hat Verbesserungsbedarf in der deutschen Finanzaufsicht offenbart. Der DSGV plädiert dabei dafür, Kernaufgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu stärken, statt sie mit sachfremden Aufgaben zu überfrachten.

Kreditfinanzierung in Corona-Krise beweist Leistungsfähigkeit der Hausbanken

Gerade in Krisenzeiten bewährt sich das Hausbankprinzip, Hausbanken halten auch in Krisen zu ihren Kunden. So stabilisieren sie die Wirtschaft und gleichen Volatilitäten der Kapitalmärkte aus. Kreditfinanzierung bleibt die tragende Säule der Unternehmensfinanzierung.
Allgemeiner Kontakt
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
Charlottenstrasse 47
10117 Berlin Deutschland


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030 20 22 52 50


Standpunkte der Chefvolkswirte

Bankenregulierung sollte kommenden Aufschwung unterstützen

Der vielfältige, dezentrale deutsche Bankenmarkt ist unverzichtbarer Bestandteil wirtschaftlicher Erholung und Erneuerung. Entscheidend bleibt die Fortsetzung regulatorischer Erleichterungen.

Chefvolkswirte: Staatsschulden in und nach der Pandemie außer Kontrolle?

In der Corona-Pandemie sind die ohnehin weltweit hohen öffentlichen Schulden noch einmal einen sprunghaft angestiegen. Ein fortgesetzter Kurs des „deficit spending“ wäre daher fahrlässig, meinen die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe.

Konjunkturelle Erholung wird abermals aufgeschoben

Das Coronavirus fordert mit der dritten Welle alle Gesellschaften dieser Welt heraus. Die Ansteckungen und Erkrankungen steigen in Besorgnis erregende Dimensionen. Europa und Deutschland müssen daher beim Impfen einige Gänge höher schalten.

Corona im Rückspiegel: Herausforderungen für Geld- und Fiskalpolitik

Der erste Lockdown Mitte März 2020 in Deutschland bedeutet im Rückspiegel betrachtet eine historische Zäsur. Nicht nur hierzulande, sondern weltweit haben sich die Wertschöpfungsketten und die Verhaltensweisen von Verbrauchern und Unternehmen geändert. Diese strukturellen Änderungen müssen politisch begleitet werden.

RCEP – Herausforderung auch für Europa

Die ASEAN-Staaten (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam), die Volksrepublik China, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland schaffen mit der „Regional Comprehensive Economic Partnership“ (RCEP) die größte Freihandelszone der Welt.

Wirtschaftspolitische Positionen


Informationen zur Wirtschaftslage

Durchstarten und Neustarten

Die Situation der Unternehmenssektoren ist über den aktuellen Lockdown von Dezember bis Anfang März weitgehend unverändert geblieben. Mit rückläufigen Infektionszahlen bestünde die Hoffnung auf ein wieder breiteres und gleichmäßigeres Anlaufen der deutschen Wirtschaft.

Wirtschaftslage: Europäische Wirtschaft in der Pandemie-Achterbahn

Die deutsche Wirtschaft befindet sich während der zweiten Pandemiewelle im Teil-Lockdown. Dieser fällt differenzierter aus als der erste im Frühjahr.

Aktuelle Information zur Wirtschaftslage

Der Einbruch im zweiten Quartal ist mit dem inzwischen auf 9,7 Prozent zum Vorquartal bezifferten Ausmaß doch nicht so groß ausgefallen, wie noch aus der Innensicht des Shut Down im Frühjahr erwartet.

Wirtschaftslage: Lockerung in Europa - das Virus bleibt

In Europa gehen die Neuinfektionszahlen zurück. Die Eindämmung der Corona-Pandemie scheint hier gelungen. Doch in anderen Regionen der Welt, nun vor allem in Südamerika und in Indien, wütet das Virus weiter ungebremst. Die Bedrohung bleibt einstweilen in der Welt.

Wirtschaftslage: Die virale Weltwirtschaft

Das Corona-Virus erschüttert die Weltwirtschaft. Reisen und Großveranstaltungen werden abgesagt. In vielen Regionen kommt es zu Werksschließungen und Produktionsausfällen. Länge und Ausmaß der Einbrüche sind noch nicht konkret zu beziffern. Das wird maßgeblich von der weiteren medizinischen Eindämmung oder Ausbreitung des Virus abhängen. Und darüber herrscht noch große Ungewissheit.

Die Deutsche Kreditwirtschaft

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), die Interessenvertretung der fünf kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände in Deutschland, steht für die gemeinsame Meinungs- und Willensbildung der Kreditwirtschaft in Deutschland. Ihre Stellungnahmen und Pressemitteilungen zu bankrechtlichen, bankpolitischen und bankpraktischen Fragen – insbesondere zum Aufsichts-,  Wertpapier- und Steuerrecht – veröffentlicht die DK auf ihrer Website.