Mit stringenter Steuer Klimawandel aufhalten

10.09.2019 - Standpunkt der Chefvolkswirte  

Deutschland ist eine Verpflichtung eingegangen, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 auf 55 Prozent des Wertes von 1990 zu senken und bis 2050 CO2-neutral zu sein. Die Chefvolkwirte der Sparkassen-Finanzgruppe sprechen sich für eine stringente Steuerregelung aus, denn die Zeit drängt. Sie ist kurzfristig die beste Lösung. Sollten es weltweite bindende Verhandlungslösungen erlauben, kann sie zu gegebener Zeit von einem globalen Zertifikatesystem ersetzt werden.

Kernstücke einer stringenten Steuerlösung sind:

  • Symmetrie: Dies bedeutet, dass beispielsweise Unternehmen, die CO2 ausstoßen, Steuern zahlen. Unternehmen, die CO2 absorbieren, erhalten eine Subvention, zahlen also eine negative Steuer.
  • Den resultierenden Verteilungswirkungen sollte mit rückverteilender Verwendung des Steueraufkommens entgegengewirkt werden.
  • Eine Regulierungspolitik des Staates, die mit Verboten agiert, ist aufgrund von Informationsproblemen keine effiziente Lösung.

 


Download

Pressekontakt
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
Pressestelle
Charlottenstrasse 47
10117 Berlin Deutschland


030 20 22 55 116


030 20 22 55 119