Licht am Ende des Tunnels!? Konjunktur in der Pandemie

26.01.2021 - Standpunkt der Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe 

Die Corona-Pandemie hat den stärksten weltwirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg verursacht. In Deutschland brach das reale Bruttoinlandsprodukt 2020 um 5,0 Prozent ein. Die Dauer der Pandemie und das Ausmaß der ökonomischen Fol-gen sind nach wie vor schwer abschätzbar. Die Impfkampagnen wecken große Hoffnungen, Sorgen bereiten neue Virusmutanten.

  • Die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe erwarten ab dem Frühjahr eine kräftige wirtschaftliche Erholung. Für das deut-sche BIP wird 2021 ein Wachstum von 3,5 Prozent prognostiziert.
  • Wichtigste Voraussetzung hierfür ist eine konsequente und zügige Bekämpfung der Pandemie. Risiken für einen Erfolg der Impfkam-pagne (Mutanten, Impfbereitschaft) sind zu minimieren, unter der Bedingung möglichst geringer Belastungen für die Gesamtwirt-schaft. Dies hat Implikationen für die Maßnahmen zur Eindäm-mung der grassierenden zweiten Welle.
  • Die Einschränkung der Wirtschaftstätigkeit muss dabei sorgfältig abgewogen werden und wenn unumgänglich weiter durch geld- und wirtschaftspolitische Maßnahmen kompensiert werden. Die weiteren Krisenmaßnahmen sollten vor allem auf die Vermeidung von Hysterese- und Zweitrundeneffekten ausgerichtet werden.

Licht am Ende des Tunnels!? - Konjunkturperspektiven in der Pandemie

Licht am Ende des Tunnels!? NordLB-Chefvolkswirt Christian Lips und Dr. Reinhold Rickes, Leiter Volkswirtschaft beim DSGV, erläutern den Standpunkt der Chefvolkswirte.


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