MiFID II und PRIIPs machen Kunden das Leben schwer

27. August 2018 – Fokuspapier der Sparkassen-Finanzgruppe

Anfang 2018 sind mit der überarbeiteten Finanzmarktrichtlinie MiFID II und der PRIIPs-Verordnung zahlreiche neue gesetzliche Vorgaben für das Wertpapiergeschäft in Kraft getreten. Auf die Veränderungen reagieren viele Kunden ablehnend. Beschwerden erreichen nicht nur die Berater, sondern auch die Aufsicht (BaFin) und die Politik. Um das Ausmaß der Probleme zu benennen, hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) eine repräsentative Umfrage bei den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe durchgeführt, an der sich rd. 200 Institute (also die Hälfte der Sparkassen) beteiligt haben.

  • Die neuen Vorgaben für Wertpapiergeschäfte sollten für mehr Transparenz und Anlegerschutz sorgen. Diese Zielrichtung ist positiv.
  • In der Praxis gibt es aber zum Teil erhebliche Probleme, für die nun erstmals Zahlen vorliegen.
  • Statt mehr Transparenz wurde große Verunsicherung geschaffen. Die Vorgaben müssen deshalb dringend kundenfreundlicher ausgestaltet werden.
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