Für einen wirksamen Sparerschutz in Europa: Zentralisierung ist der falsche Weg

13.03.2018 – Fokuspapier der Sparkassen-Finanzgruppe

Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken sind bislang über die Institutssicherung ihrer jeweiligen Verbünde vor Insolvenz geschützt. Dieser Schutz könnte in einem europaweit zentralisierten System nicht mehr aufrechterhalten werden.

  • Wir wollen ein Höchstmaß an Sicherheit für alle Sparerinnen und Sparer in Europa – das leisten die heute bestehenden Systeme. Eine zentralisierte Einlagensicherung bedeutet hingegen, dass Sparer mit ihren Sicherungsmitteln für unkalkulierbare Risiken europaweit haften müssten.
  • Die Stabilität unserer deutschen Wirtschaft ist wesentlich davon abhängig, dass die Sparer auf die Sicherheit ihrer Einlagen vertrauen. Deshalb darf in die in Deutschland bestehenden Sicherungssysteme von keiner Seite eingegriffen werden.
  • Die Institutssicherung der dezentralen Verbünde in Deutschland ist die Basis für die Verbundzusammenarbeit der Sparkassen-Finanzgruppe und des genossenschaftlichen Finanzverbunds. Sie ist damit wesentlich für den Erhalt der Sparkassen und der Genossenschaftsbanken.
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