Schackmann-Fallis: „Möglichst vielen Kunden Finanzinnovationen zugänglich machen“

Expertengruppe übergibt Empfehlungen an die EU-Kommission

Berlin, 13. Dezember 2019 - Pressemitteilung 46

Neue Technologien ermöglichen innovative Finanzdienstleistungen. Wie die Bankenregulierung damit umgehen soll, hat eine internationale Experten­gruppe unter Beteiligung der Sparkassen-Finanzgruppe erarbeitet. Ihre Empfehlungen übergibt sie heute der EU-Kommission.

„Technologische Innovationen verändern immer schneller unseren Alltag. Das gilt gerade auch für neue Finanzdienst­leistungen. Hier kommt es auch zukünftig darauf an, möglichst vielen Kunden einen unkomplizierten Zugang zu modernen digitalen Produkten zu ermöglichen. Das beginnt schon bei den Regulierungsanforderungen an diese Produkte“, so Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), anlässlich der Übergabe des Berichtes heute in Brüssel.

Der Bericht der Expertengruppe „Regulatory obstacles to financial innovation“ („ROFIEG“) empfiehlt unter anderem, EU-weit gleiche Wettbewerbsbedingungen für neue und etablierte Marktteilnehmer wie Start-ups, Banken und Sparkassen sowie Technologieunternehmen zu gewährleisten. Künftige Regulierungsanforderungen sollten Chancen und Risiken des Umgangs mit Daten sinnvoll gegeneinander abwägen. Positive und negative Effekte technologischer Weiterentwicklungen im Finanz­dienst­leistungssektor sollten vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. 

Die Expertengruppe „Regulatory obstacles to financial innovation“ („Regulatorische Hindernisse für Finanzinnovationen") wurde von der Europäischen Kommission als Teil ihres FinTech-Aktionsplans aus dem Jahr 2018 eingesetzt. Sie sollte die Eignung des europäischen Rechts- und Regulierungsrahmens für technologiegetriebene Finanzinnovationen überprüfen und Hürden ermitteln, die deren Entwicklung in der EU behindern können.

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