Sparkassen verzeichnen im ersten Halbjahr gutes Kreditgeschäft - Zuwachs im Neugeschäft und auch im Kreditbestand

1. August 2019 - Pressemitteilung Nr. 28

Mit einem guten Ergebnis im Kreditgeschäft haben die 384 Sparkassen in Deutschland das erste Halbjahr 2019 abgeschlossen. Insgesamt wurden 80,3 Milliarden Euro an neuen Krediten zugesagt. Das sind noch einmal 2,4 Milliarden Euro mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und entspricht einem Plus von 3,1 Prozent.

44,2 Milliarden Euro wurden neu an Unternehmen und Selbständige ausgelegt, das ist ein Plus von 1,8 Prozent. Damit erweist sich das Neugeschäft bei den Unternehmenskrediten bislang als robust. In Abhängigkeit von Branchenschwerpunkten ist die Entwicklung allerdings regionalspezifisch unterschiedlich. Noch stärker stieg die Kreditvergabe an Privatpersonen. Hier verzeichneten die Sparkassen ein Plus von 7,8 Prozent. Dies entspricht einer Gesamtsumme von 33,2 Milliarden Euro. Besonders gut lief das Geschäft mit privaten Wohnungsbaukrediten. In den ersten sechs Monaten haben die Institute 10,3 Prozent mehr Kredite zugesagt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.  Vor dem Hintergrund der weiter niedrigen Zinsen und der angespannten Situation am Mietwohnungsmarkt besteht unverändert eine hohe Kundennachfrage nach Baufinanzierungen.

Das gute Neugeschäft spiegelt sich auch in der Entwicklung des Kreditbestandes wider. Seit Jahresbeginn stieg der Bestand an Kundenkrediten insgesamt um 2,3 Prozent bzw. 18,8 Milliarden Euro auf jetzt 841,8 Milliarden Euro. Der Bestand an Unternehmenskrediten macht dabei mit 432,9 Milliarden Euro und einem Anstieg um 3,1 Prozent fast die Hälfte des Gesamtbestandes aus. Um 1,8 Prozent stieg der Bestand an Krediten für Privatpersonen; er liegt im ersten Halbjahr 2019 bei insgesamt 354,8 Milliarden Euro.

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