DSGV zum dritten Fortschrittsbericht zur Risikoreduzierung in der Bankenunion

28. November 2018 - Pressemitteilung Nr. 51

Die EU-Kommission hat heute den dritten Fortschrittsbericht zur Risikoreduzierung in der Bankenunion vorgestellt. Dazu stellt Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), fest: „Die bisherigen Bemühungen zur Risikoreduzierung reichen bei weitem nicht aus, um über nächste Schritte bei der Einlagensicherung zu sprechen. Erforderlich ist eine nachhaltige Risikoreduzierung bei notleidenden Krediten über Konjunkturzyklen hinweg sowie in Bankenbilanzen insgesamt. Die Tatsache, dass sich 34 Prozent der Risiken aus notleidenden Krediten auf zwei Länder konzentrieren und dass die Gesamtvolumina immer noch über dem Niveau vor der Finanzmarktkrise liegen, zeigt, wie groß der weitere Handlungsbedarf ist.“

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband stellt sich entschieden gegen die Pläne der EU-Kommission, Einlagensicherungssysteme in der Eurozone schrittweise zu vergemeinschaften. Denn eine  Vergemeinschaftung würde keine zusätzliche Sicherheit schaffen, sondern vielmehr Risiko und Haftung voneinander trennen. Das gilt es zu verhindern.


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