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Pressekonferenz Zukunft Mittelstand 2026

Pressematerialien
Die Analyse "Zukunft Mittelstand 2026" des DSGV zeigt einen Mittelstand im Wandel: Die Substanz trägt noch, doch die Erträge geraten in vielen Bereichen deutlich unter Druck. Zugleich gibt es Unternehmen, die wieder anfangen zu investieren – und junge Betriebe, die in Zukunftsfelder vorstoßen.

Die Analyse "Zukunft Mittelstand 2026" des DSGV macht deutlich, dass die Situation der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland differenziert betrachtet werden muss. So sind einerseits das Betriebsergebnis über alle Branchen um 5 Prozent gesunken, die Personalkosten um über 4 Prozent gestiegen und die Umsatzrendite auf rund 3 Prozent zurückgegangen. Und auch der Metall-, Fahrzeug- und Maschinenbau verzeichnet eine Umsatzrendite von minus 3,9 Prozent.

Andererseits zeigt die Auswertung des DSGV auch, in welchen Branchen die wirtschaftliche Situation deutlich besser ist: Im Baugewerbe mit einer Gewinnsteigerung von knapp 30 Prozent; in der Immobilienwirtschaft mit einer Rendite von rund 8 Prozent; oder in der Branche der IT-Dienstleister mit einem Wachstum von gut 9 Prozent.

Zukunft Mittelstand
Bilanzen der Firmenkunden als Basis

Die Analyse "Zukunft Mittelstand 2026" des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hat die Bilanzen des abgelaufenen Geschäftsjahrs von Firmenkunden der Sparkassen als Grundlage. Diese bilden rund 40 Prozent aller Unternehmensumsätze in Deutschland ab.

Zugleich zählt Deutschland in diesem Jahr so viele hoch bewertete Wachstumsunternehmen wie nie zuvor: Laut Hurun-Index sind es 38 Einhörner. Auch, wenn eine Milliardenbewertung noch kein Umsatz ist, so sendet dieses Entwicklung doch ein positives Signal: Deutschland macht große Sprünge nach vorne bei Gründungen im Technologiebereich.

"Wir sehen nicht den wirtschaftlichen Niedergang des Landes. Wir sehen eine grundlegende Transformation", ordnet Ulrich Reuter diese Ergebnisse ein. Anlässlich der Pressekonferenz zur Analyse "Zukunft Mittelstand 2026" betonte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, dass die Lage besser sei, als die Stimmung. Zwar sei die Wirtschaft Deutschlands in einem Umbruchprozess. Doch es entstehe noch mehr Neues, das Deutschland das Potenzial gebe, die Bedingungen für den globalen Markt der Zukunft wesentlich mitzugestalten, so Reuter weiter.

Zur Pressemitteilung "Zukunft Mittelstand 2026"

Stand: 15. September 2026