zum Inhalt springen
Suche

Neue Belastungen, aber Robustheit gegenüber den bereits bekannten

Konjunktur Deutschland 2026
Niedrigwasser in den Flüssen, steigende Zinsen an den  Anleihemärkten und seit vielen Jahren nicht mehr erlebte Vorgänge wie Devisenmarktinterventionen in den großen Währungen stellen die Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Dabei sind die alten Lasten, wie die nun schon seit einem halben Jahr bestehende Schließung der Straße von Hormus, noch immer nicht überwunden. Es gibt neue Eskalationen wie die jüngsten Angriffe in Saudi-Arabien.

Doch die Weltwirtschaft scheint auch mit 80 Prozent der üblichen Öl- und Gasproduktion recht gut zurechtzukommen. Es gibt gewisse Preissignale zu verkraften. Doch in den realen Wachstumsraten des zweiten Quartals sind außerhalb der Krisenregion selbst in den großen Volkswirtschaften kaum Spuren des Nahostkriegs auszumachen. 

Das gilt auch für die deutsche Ökonomie. Sie hat im zweiten Quartal mit einer überraschend robusten Expansion verblüfft. Vor allem der Export hat erneut Wachstumsbeiträge geleistet, was angesichts der anhaltenden Zollstreitigkeiten alles andere als selbstverständlich ist. 

Vor diesem Hintergrund haben die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe den neuen Durchgang ihrer „Gemeinsamen Prognose“ erstellt. Im laufenden Jahr dürfte beim Wachstum in Deutschland eine „Eins“ vor dem Komma stehen. Auch in den folgenden Jahren wird eine Fortsetzung der Erholung in Deutschland und im Euroraum erwartet.

Download: Informationen zur Wirtschaftslage 03/2026