
Doch die Weltwirtschaft scheint auch mit 80 Prozent der üblichen Öl- und Gasproduktion recht gut zurechtzukommen. Es gibt gewisse Preissignale zu verkraften. Doch in den realen Wachstumsraten des zweiten Quartals sind außerhalb der Krisenregion selbst in den großen Volkswirtschaften kaum Spuren des Nahostkriegs auszumachen.
Das gilt auch für die deutsche Ökonomie. Sie hat im zweiten Quartal mit einer überraschend robusten Expansion verblüfft. Vor allem der Export hat erneut Wachstumsbeiträge geleistet, was angesichts der anhaltenden Zollstreitigkeiten alles andere als selbstverständlich ist.
Vor diesem Hintergrund haben die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe den neuen Durchgang ihrer „Gemeinsamen Prognose“ erstellt. Im laufenden Jahr dürfte beim Wachstum in Deutschland eine „Eins“ vor dem Komma stehen. Auch in den folgenden Jahren wird eine Fortsetzung der Erholung in Deutschland und im Euroraum erwartet.