Die politische Debatte über besseren Jugendschutz im digitalen Raum nimmt an Fahrt auf. Ob Zugangsbeschränkungen oder altersabhängige Inhalte – ohne funktionierende Altersverifikation bleiben viele Maßnahmen wirkungslos. Gleichzeitig fehlt es bislang an Lösungen, die sowohl praktikabel als auch datenschutzkonform sind.
Das vorliegende Fokuspapier zeigt, wie digitale Altersnachweise auf Basis bestehender, vertrauenswürdiger Infrastrukturen gestaltet werden können. Ziel ist ein Ansatz, der Jugendschutz, Datenschutz und digitale Souveränität zusammenbringt – und damit eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen schafft.
Das fordert die Sparkassen-Finanzgruppe:
- Datensparsame Altersverifikation politisch priorisieren und regulatorisch absichern
- Zertifizierte Verfahren (z. B. KJM) als Standard etablieren
- Vertrauenswürdige Anbieter einbinden, statt parallele Systeme aufzubauen
- EUDI-kompatible Lösungen fördern, die auch in globalen Plattformen nutzbar sind
- Rechtssicherheit für Anbieter schaffen, um eine schnelle Marktdurchdringung zu ermöglichen