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Sparkassen-Card erhält neues Design

Nach 15 Jahren ein neues Erscheinungsbild
Die Sparkassen-Card erhält nach 15 Jahren ein neues Erscheinungsbild. Erneuert wird das Kartendesign, das bei den meisten Sparkassen im Einsatz ist. Die Vorderseite wird reduziert und modernisiert, die Karteninformationen werden auf der Rückseite gebündelt und besser lesbar dargestellt. 

Die Sparkassen-Card erhält nach 15 Jahren ein neues Erscheinungsbild. Erneuert wird das Kartendesign, das bei den meisten Sparkassen im Einsatz ist. Die Vorderseite wird reduziert und modernisiert, die Karteninformationen werden auf der Rückseite gebündelt und besser lesbar dargestellt. Die ersten Sparkassen beginnen ab sofort mit der Ausgabe, bis Mitte November folgen alle Institute bundesweit. Kundinnen und Kunden erhalten die neue Karte, wenn ihre bisherige Karte abläuft, bei Kontoeröffnung oder wenn eine Ersatzkarte benötigt wird. Auch die Sparkassen-Kreditkarten erhalten ein neues Design.

„Die Sparkassen-Card ist für viele Menschen der selbstverständliche Zugang zum eigenen Konto. Sie wird an der Ladenkasse genutzt, kontaktlos eingesetzt und liegt längst auch digital im Smartphone, etwa bei Apple Pay. Mit dem neuen Design erhält sie nach 15 Jahren wieder ein zeitgemäßes Erscheinungsbild“, sagt Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Die Sparkassen-Card bleibt eines der wichtigsten Zahlungsmittel in Deutschland. Im Jahr 2025 bezahlten Sparkassen-Kundinnen und Kunden 4,6 Milliarden Mal mit ihrer Sparkassen-Card. Das entspricht 56 Prozent aller girocard-Zahlungen. Der Umsatz lag bei 161 Milliarden Euro, 47,1 Millionen Sparkassen-Cards waren im Umlauf. Rund 94 Prozent der Zahlungen erfolgten kontaktlos.

Die Sparkassen-Card verbindet die girocard mit einem internationalen Debitverfahren von Mastercard oder Visa. Kundinnen und Kunden können ihre Karte damit im girocard-System in Deutschland sowie weltweit dort einsetzen, wo Mastercard oder Visa akzeptiert werden.

Auch die aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zum Zahlungsverhalten zeigt die starke Stellung der girocard: 90 Prozent der Befragten mit Girokonto besitzen eine girocard. Unter den Befragten, die eine Debitkarte bevorzugen, nennen 82 Prozent die girocard als bevorzugte Debitkarte. Zugleich halten 63 Prozent der Befragten mehr europäische Autonomie im Zahlungsverkehr für notwendig.

„Payment ist heute Infrastruktur. Wer bezahlt, muss sich darauf verlassen können, dass das System im Alltag funktioniert. Gerade vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten ist ein starkes nationales Scheme wie die girocard ein strategischer Wert. Es stärkt die Wahlfreiheit der Kundinnen und Kunden, den Wettbewerb im Markt und die europäische Souveränität im Zahlungsverkehr“, so Schmalzl.