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Schriever: „Finanzbildung gewinnt mit Reform der Altersvorsorge weiter an Bedeutung"

Sparkassen fördern finanzielle Teilhabe
Die aktuelle Reform der privaten Altersvorsorge bringt das Thema finanzielle Vorsorge stärker in den Alltag vieler Menschen. Der Bundesrat hat das Altersvorsorgereformgesetz verabschiedet - Riester ist Geschichte. 

Die aktuelle Reform der privaten Altersvorsorge bringt das Thema finanzielle Vorsorge stärker in den Alltag vieler Menschen. Der Bundesrat hat das Altersvorsorgereformgesetz verabschiedet - Riester ist Geschichte. Ab 2027 gibt es ein neues Modell — flexibler, wertpapierbasiert und staatlich gefördert. Aus Sicht des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) zeigt die Reform auch, wie wichtig finanzielle Bildung für die private Vorsorge ist.

„Die Ergebnisse unseres aktuellen Vermögensbarometers zeigen: Viele Menschen wünschen sich mehr Orientierung bei Fragen der Altersvorsorge und Geldanlage. Nur 34 Prozent der Befragten kennen sich nach eigener Aussage bei der Altersvorsorge ‚gut‘ oder ‚sehr gut‘ aus“, sagt Karolin Schriever. „Finanzielle Bildung schafft die Grundlage dafür, dass Menschen wirtschaftliche Chancen erkennen und selbstbestimmt Entscheidungen treffen können.“

Hinzu komme: Viele Menschen setzen bei der Geldanlage weiterhin vor allem auf klassische Sparformen. Langfristiger Vermögensaufbau brauche aber bessere Möglichkeiten, Erspartes sinnvoll anzulegen. Schriever: „Finanzielle Bildung bedeutet nicht, Menschen mit Fachwissen zu überhäufen. Es geht darum, Hemmschwellen abzubauen — und Wertpapier-Sparen so selbstverständlich zu machen wie ein Girokonto.“

„Unser Anspruch als Sparkassen-Finanzgruppe ist es, möglichst vielen Menschen Zugang zu Finanzwissen und damit auch zu wirtschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen“, so Schriever.

Die Sparkassen-Finanzgruppe engagiert sich seit Jahrzehnten mit vielfältigen Angeboten für die finanzielle Bildung. Mit dem Sparkassen-Schulservice, den Angeboten von Geld und Haushalt oder dem Planspiel Börse erreicht sie jedes Jahr Millionen Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen – von Schülerinnen und Schülern bis hin zur Seniorenbildung.

„Je früher Kinder spielerisch lernen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen, desto einfacher fällt es ihnen“, betont Schriever. „Finanzbildung sollte deshalb als lebensnahe Alltagskompetenz stärker fächerübergreifend im Unterricht verankert werden.“ Die Sparkassen unterstützen Schulen dabei mit kostenfreien und didaktisch geprüften Unterrichtsmaterialien sowie praxisnahen Bildungsangeboten. Ziel ist es, möglichst allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft oder Vorwissen einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln.