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Turbulenzen bei Zinsen und Aktienkursen - deutsche Wirtschaft ungerührt auf Reiseflughöhe (Ausgabe 01/2018)

Die deutsche Wirtschaft ist in einem gereiften Aufschwung angekommen. Sie ist weiterhin eingebettet in eine gut laufende Weltwirtschaft. Allerdings nehmen die Risiken für eine Erschütterung der derzeit noch so synchron laufenden Entwicklung zu.

So entfaltet der Protektionismus der Trump-Administration zunehmendes Störpotenzial. Die entsprechende Rhetorik war schon länger bekannt. Doch nun schlägt sie sich auch in konkreten Maßnahmen nieder. Die US-Zölle sind Teil eines zunehmend eigenwilligen US-Policy-Mixes aus expansiver Finanz­politik, sich normalisierender Geldpolitik und einem Schwach-Reden des Dollars.

Die Sorgen vor einer Beschädigung der internationalen Handelsordnung und vor steigenden Zinsen haben im Februar zu mittelgroßen Turbulenzen an den Aktienmärkten geführt. Die Korrekturen machten in der Breite mehr als zehn Prozent der Kurse aus. Sie sind aber in mittelfristiger Perspektive in Zusammenhang mit den vorangegangenen Steigerungen zu sehen.

Die deutsche Konjunktur erlitt zu Jahresbeginn ebenfalls ein paar kleinere Nadelstiche, zeigt sich insgesamt aber weiter sehr robust. Angesichts der inzwischen recht hohen Kapazitätsauslastungen hat zuletzt auch die Investitionstätigkeit bei den Ausrüstungen nachgezogen.

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