Sparkassen erzielen im ersten Halbjahr 2017 Rekordergebnis bei Darlehenszusagen an mittelständische Unternehmen

12.09.2017 – Pressemitteilung 39/2017

Trotz einer Eigenkapitalquote von knapp 40 Prozent quer über alle Branchen hinweg bleibt der klassische Bankkredit die wichtigste Finanzierungsquelle insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen. „Der Mittelstand in Deutschland ist in hervorragender Verfassung und nutzt seine geschäftlichen Spielräume. Die Darlehenszusagen der Sparkassen an die Unternehmen liegen im ersten Halbjahr 2017 mit 41 Milliarden Euro auf Rekordniveau. Sparkassen bleiben bei der Kreditfinanzierung der erste und wichtigste Ansprechpartner für den Mittelstand“, so Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), heute anlässlich der Vorstellung des 2. S-Mittelstands-Fitnessindexes in Berlin.

„Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind zuversichtlich und optimistisch. Sie haben hervorragende Voraussetzungen, um die vor ihnen liegenden Herausforderungen zu meistern“, sagte der DSGV-Präsident. Dieser Optimismus  spiegelt sich deutlich in den Zahlen zur Kreditvergabe der Sparkassen an Unternehmen und Selbständige wider. So stieg bei den Unternehmenskrediten im ersten Halbjahr 2017 der Bestand um 9,2 Milliarden Euro (+2,4 %) auf 387,3 Milliarden Euro. Dies ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 (+8,0 Mrd. EUR, +2,2 %) ein nochmals höherer Zuwachs.

Ein wesentlicher Treiber des hervorragenden Ergebnisses waren die Investitionskredite. Hier stieg der Bestand um 5,7 Milliarden Euro (+2,2 %). Im Vorjahreszeitraum verzeichneten die Institute ein Plus von 1,9 %. Bei den gewerblichen Wohnungsbaukrediten konnte ein Zuwachs von 3,5 Milliarden Euro bzw. +3,0 % erzielt werden (Vorjahr ebenfalls +3,0 %).

Das Neugeschäft liegt auf Rekordniveau. Die Darlehenszusagen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 Prozent auf 41 Milliarden Euro. Ihre Einlagen bauten die Unternehmen um gut acht Milliarden Euro ab. Der Einlagenbestand von Unternehmen und Selbständigen bei Sparkassen lag per 30. Juni 2017 bei insgesamt bei 136,5 Milliarden Euro. Das sind 5,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Diese Zahlen signalisieren den hohen Kapitalbedarf der Unternehmen und ein rundum positives Investitionsklima“, so Fahrenschon.

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