Fahrenschon: „EZB nimmt bei ihrer expansiven Geldpolitik Tempo raus“

08.12.2016 – Pressemitteilung Nr. 61

Als „richtiges, erstes Abbremsen“ des bisherigen Kurses hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, die Entscheidung des EZB-Rates zur Fortführung des Anleihekaufprogrammes der Zentralbank über den März 2017 hinaus bezeichnet. „Wir hätten uns einen deutlicheren Kurswechsel gewünscht; mit der Laufzeitverlängerung des QE-Programmes bis Dezember 2017 hat sich die EZB länger als nötig festgelegt“, so Fahrenschon.

Auch sei das gegenüber der bisherigen Beschlusslage zusätzlich akkumulierte Ankaufsvolumen von 540 Mrd. Euro recht hoch.

Dennoch sei das Abschmelzen des monatlichen Kaufvolumens auf 60 Mrd. Euro ab April als ein gutes Signal zu werten. Es bestätige, dass ein Umsteuern nicht nur angedacht sei, sondern auch langsam in Gang gesetzt werde. Fahrenschon: „ Zwar wird bei der extrem expansiven Geldpolitik der EZB noch nicht der Rückwärtsgang eingelegt, aber offensichtlich das Tempo gedrosselt.“

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