Haspa will mit einem Robo-Advisor bestehende und neue Kunden überzeugen

Ein Artikel der SparkassenZeitung

Den Trend zur Digitalisierung bestätigen auch die Kunden der Hamburger Sparkasse, betont der Generalbevollmächtigte Jörg Ludewig. Foto: Haspa

Mehrere Institute der Sparkassen-Finanzgruppe arbeiten an digitalen Anlagetools. Die Hamburger Sparkasse etwa will im ersten Quartal 2018 mit einem Robo-Advisor starten, den sie mit einem Startup entwickelt. Bei Robo-Advisors beantwortet der Kunde am Bildschirm Fragen zu seiner Situation und zu seinem Risikoprofil – auf dieser Basis wird meist ein individuelles ETF-Portfolio bereitgestellt. Bei Investify, dem Kooperationspartner der Haspa, können darüber hinaus Schwerpunkte gesetzt werden.

Haspa-Kunden zeigten die Bereitschaft, „einen Teil ihres Vermögens in Angebote, wie das Robo-Advisory sie ermöglicht, zusätzlich zu investieren“, sagt Jörg Ludewig, Haspa-Generalbevollmächtigter und verantwortlich für das Private Banking, im Gespräch mit der SparkassenZeitung. Zudem wolle man Kunden ansprechen, „die die Beratung nicht mehr in den Filialen suchen, sondern digitale Investments von zu Hause aus prüfen“. Am „menschlichen Banking“ wolle die Haspa festhalten, so Ludewig. Hybride Modelle, bei denen der Berater auf Wunsch hinzuziehbar ist, würden künftig „tonangebend“ sein.

Ein solches Modell entwickelt derzeit die Finanz Informatik im DSGV-Auftrag mit dem „Anlagekonfigurator“. Dieser werde dem Kunden eine Vermögensstrukturierung und -optimierung anbieten und dessen finanzielle Gesamtsituation berücksichtigen, sagt Marcus Waidelich, Leiter der Abteilung Vertrieb beim DSGV. Der Kunde könnte jederzeit den Prozess abbrechen und einen Termin beim Sparkassenberater ausmachen. Dieser sei über den Beratungsablauf informiert und könne daran anknüpfen.
 

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