Stadtentwicklung mit Rendite

Ein Artikel der SparkassenZeitung

Die Stadtsparkasse München verfügt mit rund 1900 vermieteten Wohn- und Gewerbeeinheiten über einen beträchtlichen Immobilienbestand.

Sparkassen aller Größen bauen und vermieten, um ihr Vermögen zu diversifizieren und in Zeiten niedriger Zinsen Erträge zu erwirtschaften. Die Stadtsparkasse München verfügt nicht nur über eine bedeutende Bilanzsumme, sondern mit mehr als 1700 Mietwohnungen und rund 200 vermieteten Gewerbeeinheiten auch über einen bedeutenden Immobilienbestand – den sie weiter ausbaut. Die Sparkasse Mittelthüringen, ein mittelgroßes Haus, besitzt immerhin 255 Wohnungen und 33 Gewerbeeinheiten und plant ebenfalls, ihr Immobilienportfolio zu vergrößern. Und selbst eines der kleinsten Institute der Republik, die Stadtsparkasse Barsinghausen, ist frisch unter die Bauherren gegangen und lässt zwei Mietshäuser mit Villencharakter errichten.

Das neueste Projekt der Stadtsparkasse München soll ab 2019 in Schwabing entstehen. Auf dem Areal eines alten Umspannwerks sollen dann zwei sanft geschwungene Gebäuderiegel mit 170 Wohneinheiten und Gewerbeflächen, eine Kindertagesstätte und ein Wohnheim für Studenten und Auszubildende emporwachsen. Neun Architekturbüros waren zum Planungswettbewerb eingeladen. Die beiden Gewinner bessern gerade ihre Entwürfe nach. Das städtische Planungsreferat und der Bezirksausschuss sitzen mit am Tisch, Presse und Bürger beobachten das Bauvorhaben. Für die Stadtsparkasse ist das nichts Besonderes.

Die Führung des Instituts hatte sich schon vor Jahrzehnten dazu entschlossen, in der Phase ihrer starken Filialexpansion parallel zum Wachstum der bayerischen Landeshauptstadt immer dann, wenn eine neue Geschäftsstelle eröffnet werden sollte, gleich das komplette Gebäude zu erwerben oder selbst zu bauen. So entstand über die Zeit ein beträchtlicher Immobilienbestand, dessen Management zunehmend professionalisiert wurde. Heute kümmern sich rund 40 Mitarbeiter als Architekten, Immobilienkaufleute und Verwaltungsangestellte um die Liegenschaften.

Vor fünf Jahren beschloss der Vorstand, den Immobilienbesitz mit Eigenmitteln weiter auszubauen. Die neu erworbenen Gebäude müssten dann auch nicht mehr zwingend Sparkassenfilialen beherbergen. Ihre Objekte vermietet die Stadtsparkasse München nach dem ortsüblichen Mietspiegel und bietet sie zuerst den Mitarbeitern an. Kann eine Einheit nicht innerhalb der Belegschaft vergeben werden, geht sie auf den freien Markt. Das Immobilienportfolio macht das Institut aber nicht nur als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb attraktiver. Es bringt ihm auch eine, so der Sprecher des Hauses, "durchaus attraktive Rendite von rund drei Prozent".

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