Target-Salden: Die Billionen-Bombe?

Die Wirtschaftspolitischen Positionen (Titelbild)

Die Debatte um das Target-2-System und um Risiken, die damit verbunden sind, wird schärfer. Dabei sind die derzeit steigenden Target-Salden nach Ansicht der Volkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe vornehmlich auf die EZB-Politik des Quantitative Easing (QE) zurückzuführen.

Nach dem Ende der Nettokäufe im Ankaufsprogramms (APP) müssen nach Ansicht der Ökonomen bei immer noch guter Konjunkturlage und allmählich steigenden Inflationsraten als weitere Exit-Maßnahmen zunächst EZB-Leitzinserhöhungen und dann auch perspektivisch ein Abbau der Bestände an Staatsanleihen im Eurosystem ins Auge gefasst werden. Target-Salden gehörten außerdem in die Gesamtbetrachtung von Risikoteilung und -sicherung. In der Diskussion zu weiteren Ausgleichsmechanismen müssten daher auch diese Salden Berücksichtigung finden.

Positionspapier:

Target-Salden: Die Billionen-Bombe?
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