DSGV: Datenschutz und Datensicherheit haben bei girogo Vorrang

15.06.2012 – Pressemitteilung Nr. 71

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) tritt der Berichterstattung des Spiegel und von spiegel online entgegen und unterstreicht die hohen Sicherheitsanforderungen, die die Deutsche Kreditwirtschaft bei girogo, dem neuen kontaktlosen Bezahlen mit der girocard, erfüllt.

Kontaktloses Bezahlen mit girogo nutzt die gleichen hohen Sicherheitsstandards bei der Verschlüsselung und bei der Datensicherheit wie die kontaktbehafteten Chip-Zahlungen der elektronischen Geldbörse. Dabei gewährleistet girogo anders als vergleichbare Verfahren der Kreditkartenanbieter ein Höchstmaß an Sicherheit und Datensparsamkeit und bietet gleichzeitig für den Kunden eine bessere Transparenz als Bargeld.

Das ist möglich, weil von der Karte keinerlei personenbezogene Daten kontaktlos ausgelesen werden können. Bei Bezahlvorgängen wird lediglich das Datum, die Uhrzeit, der Betrag und die anonymisierte Händlerkartennummer gespeichert und die drei erstgenannten Angaben dem Kunden angezeigt. Weder der Ort, noch die gekaufte Ware, noch der Händlername sind durch die gespeicherten Daten nachvollziehbar. Für den Kunden sind die Angaben ausreichend, um den Überblick über seine Finanzen zu behalten, für jeden anderen sind diese Informationen jedoch ohne Wert. Den Händlern ist die Nutzung dieser Daten nicht gestattet und technisch auch nicht vorgesehen.

Eine Kommunikation zwischen Karte und zugelassenen Terminals ist nur über wenige Zentimeter hinweg möglich. Aufgrund des geringen Abstandes ist es nicht vorstellbar, dass Informationen von der Karte über größere Abstände und vom Kunden unbemerkt ausgelesen werden.

Zur Sicherheit der Zahlung ist hervorzuheben, dass die Datenkommunikation zwischen der Chipkarte und dem Händlerterminal im Rahmen der bewährten und hochsicheren Verschlüsselungsverfahren stattfindet, die für die Zahlungssysteme der deutschen Kreditwirtschaft zugelassen wurden. Der erforderliche geringe Abstand von wenigen Zentimetern zwischen Karte und Terminal verhindert unbeabsichtigtes Bezahlen. Zudem können mit der Karte nur an den von der deutschen Kreditwirtschaft zugelassenen Terminals, die mit einer speziellen, registrierten Händler-Karte ausgestattet sind, Transaktionen durchgeführt werden. Mit den frei aus der Karte auslesbaren, nicht personenbezogenen Daten können über andere Wege keine Bezahltransaktionen durchgeführt werden.

 

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