Fahrenschon: „Nicht von hohen Zinssätzen für Einlagen blenden lassen“

Moderate Inflationserwartungen

06.06.2012 – Pressemitteilung Nr. 64

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, hat an die deutschen Sparer und Anleger appelliert, sich nicht von hohen Sparzinsen einiger Anbieter im Markt blenden zu lassen. Hohe Renditen seien fast immer ein Ausweis hoher Risiken. „Die schwächsten Banken bieten derzeit in Europa die höchsten Zinsen“, sagte Fahrenschon.

Fahrenschon kritisierte, dass viele der in Deutschland vor allem von Töchtern ausländischer Banken eingesammelte Spareinlagen direkt zu den ausländischen Muttergesellschaften transferiert würden. „Es sollte deutschen Sparern zu denken geben, wenn Kreditinstitute in ihren Heimatländern vergleichsweise geringes Vertrauen genießen und deshalb mit Lockvogelangeboten deutsche Sparer umwerben.“

Der DSGV erwartet nach den Worten von Fahrenschon auf absehbare Zeit kein Anziehen der Preissteigerungsraten in Deutschland. Für 2012 sei ein Wert von leicht über zwei Prozent zu erwarten, während die Rate 2013 unter zwei Prozent fallen sollte. Wenn künftig die Preissteigerungsraten in Deutschland leicht über dem Durchschnitt des Euro-Raums liegen, sei dies als Ausdruck der höheren Wachstumsdynamik ein normales Phänomen und sollte zur Korrektur der wirtschaftlichen Ungleichgewichte in den Euro-Ländern auch in Maßen akzeptiert werden. Befürchtungen, dass dann die Inflationsrate in Deutschland auf sechs Prozent oder gar mehr steigen könnte, wies Fahrenschon aber als nicht realistisch zurück.
 

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