Wie setzen sich die Sparkassen für eine nachhaltige Entwicklung ein?
„Nachhaltigkeit“ ist für die Sparkassen eine seit über 200 Jahren gelebte Tradition. Seit ihrer Gründung übernehmen sie in vielfältiger Weise Verantwortung für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt. Die Verbindung von gesellschaftlicher Verantwortung mit betriebswirtschaftlichem Denken ist Teil ihres öffentlichen Auftrags – soziale und ökonomische Dimensionen sind im Geschäftsmodell der Sparkassen verankert.
Die Sparkassen engagieren sich für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch zukunftsfähige Entwicklung in Deutschland. Dazu haben sie Maßnahmenprogramme entwickelt, die den privaten Kunden, den Unternehmen und den Kommunen überall im Land zu Gute kommen.
• Gutes Klima. Die Sparkassen fördern aktiv den Klima- und Umweltschutz. Einen Schwerpunkt bildet dabei der private Bereich, dessen Energiekonsum heute deutlich über dem Verbrauch der Industrie liegt. Die Sparkassen finanzieren öffentliche und private Klimaschutzinvestitionen und unterstützen ihre Kunden mit Energieberatung, nachhaltigen Geldanlagen sowie mit passgenauen Finanzierungslösungen für ökologisch nachhaltiges Modernisieren und Bauen. Mit einem breiten Informations- und Beratungsangebot fördern sie die Energieeffizienz im privaten Haushalt – so kann jeder Sparkassen-Kunde seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn angesichts steigender Energiepreise ist ein sparsamer Energieverbrauch gerade für Familien ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor.
• Teilhabe und Verantwortung. Die Sparkassen stärken die gesellschaftlichen Strukturen in der Region. Sie übernehmen wirtschaftlich Verantwortung für die Menschen, indem sie Finanzberatung und -angebote für alle Gruppen der Bevölkerung bieten und sich besonders für Finanzbildung engagieren. Als wichtige gesellschaftliche Institution setzen sie sich gemeinsam mit ihren 718 Stiftungen in den verschiedensten Integrationsprojekten und durch die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, auch der eigenen Mitarbeiter, aktiv für eine funktionierende und lebendige Zivilgesellschaft ein. Mit 511 Mio. Euro engagierten sich die Sparkassen im Jahr 2010 für gesellschaftliche Belange, davon flossen 131 Mio. Euro in soziale Projekte.
• Nachhaltiges Wachstum. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass der kommende Wachstumszyklus von „grünen Themen“ bestimmt wird. Energie- und Rohstoffeffizienz sind für die mittelständisch geprägten Unternehmenskunden der Sparkassen entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Gleichzeitig bieten sich im Clean Tech Bereich neue Wachstumschancen. Als führender Technologiestandort hat Deutschland eine gute Ausgangsposition auf den internationalen Märkten für Spitzentechnologie in den Bereichen Energie, Mobilität, Wasser, Kreislaufwirtschaft, Ernährung und Gesundheit. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind die Treiber für solche technologischen Innovationen in Deutschland. Als Finanzpartner Nr. 1 des Mittelstands fördern die Sparkassen deshalb gezielt die Ressourceneffizienz in Unternehmen und stellen Kredite für Wachstum und Innovationen ebenso wie für Existenzgründungen im Umweltbereich bereit.
Für die Sparkassen geht es darum, notwendige Veränderungen in ihrer Region aktiv zu gestalten, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Zusammen mit den Menschen vor Ort stärken sie die regionalen Wirtschaftskreisläufe. Sie leiten vor allem die Einlagen ihrer Kunden in für alle nützliche Investitionen in ihrem Geschäftsgebiet. Zunehmend sind dies Investitionen in erneuerbare Energien und umweltschonende Projekte. Hierdurch werden nicht nur regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Die Kunden können sich vielmehr durch ihre Anlageentscheidungen für die eigene Region engagieren und einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Die von den Sparkassen im Wettbewerb erwirtschafteten Überschüsse fließen zurück in die Region und bilden die Grundlage ihres Engagements für Menschen und Unternehmen im jeweiligen Geschäftgebiet.
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Zur Philosophie der Sparkassen
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