SEPA: Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt kundenfreundlichen Übergang

Die EU-Kommission hat eine gesetzliche Regelung für ein Enddatum zur Ablösung der in den einzelnen EU-Staaten verwendeten nationalen Überweisungen und nationalen Lastschriften angekündigt, wobei das Datum noch nicht final festgelegt wurde.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hält die bisher von der EU-Kommission in einem informellen Entwurf genannten Enddaten für Überweisungen (Ende 2011) und für Lastschriften (Ende 2012) für vollkommen unrealistisch und setzt sich daher für ein an den wirklichen Kundenbedürfnissen ausgerichteten Übergang auf die SEPA-Verfahren ein.

Die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe können davon ausgehen, dass sie ihre Zahlungen auch zukünftig so bequem und unkompliziert wie bisher tätigen können, was auch die Nutzung der bisher gewohnten Kontonummer und Bankleitzahl einschließt.

Die Sparkassen-Finanzgruppe informiert bereits seit Anfang 2007 über die neuen Möglichkeiten des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums. Dazu gehört auch, dass die Kunden auf den Kontoauszügen und im Online-Banking über ihre internationale Kontonummer (IBAN - International Bank Account Number) informiert werden. Auch die internationale Bankleitzahl (BIC - Bank Identifier Code) finden die Kunden auf allen Geschäftspapieren der Sparkassen sowie im Internet.

Da in der  IBAN bereits alle für die Ausführung notwendigen Informationen enthalten sind, kann aus Sicht der Sparkassen-Finanzgruppe in Deutschland auf die BIC verzichtet werden. Dies würde eine erhebliche Erleichterung für die Verbraucher darstellen.

Die Sparkassen-Finanzgruppe setzt  sich weiterhin dafür ein, per gesetzlicher Regelung die bisherige deutsche Einzugsermächtigung auf das neue SEPA-Lastschriftverfahren zu übertragen. Dies würde zu einer erheblichen Erleichterung bei der Umstellung führen. Darüber hinaus muss die EU-Kommission die Rahmenbedingungen für ein Geschäftsmodell für die SEPA-Lastschrift schaffen.

Der DSGV weist darauf hin, dass die SEPA-Einführung und die Abschaltung der nationalen Zahlverfahren vom europäischen Gesetzgeber und auch der Europäischen Zentralbank gefordert und vorangetrieben wurden. Deshalb ist es nicht nur Aufgabe der Kreditwirtschaft allein, für eine umfassende Information der Kunden zu sorgen, sondern auch die öffentliche Hand steht in der Pflicht, den Verbraucher zu informieren und bei der Anwendung der SEPA-Verfahren selbst eine Vorreiterrolle zu übernehmen.
 

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